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HOMI BHABHA DIE VERORTUNG DER KULTUR PDF

Get this from a library! Die Verortung der Kultur. [Homi K Bhabha; Elisabeth Bronfen; Michael Schiffmann; Jürgen Freudl;]. Get this from a library! Die Verortung der Kultur. [Homi K Bhabha]. Die Verortung der Kultur: Homi K. Bhabha: Books –

Author: Gum Disho
Country: Egypt
Language: English (Spanish)
Genre: Spiritual
Published (Last): 18 April 2015
Pages: 449
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ISBN: 514-1-88654-271-3
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Volume 10No. Wollen wir uns irritieren lassen? Das Gelingen interkultureller Kommunikation wird dabei zum erstrebenswerten Ziel. Dieses Potenzial, so die These, kann in eine produktive Irritation des wissenschaftlichen Diskurses umgesetzt werden. Zur postkolonialen Herausforderung der Methoden qualitativer Sozialforschung.

Im Kontext qualitativer Forschung ist der Begriff der interkulturellen Kommunikation in zumindest dreierlei Hinsicht von Bedeutung. Kulturelle Identifikationen sind dabei Schauplatz interkultureller Kommunikation im Sinn einer diskursiven Verhandlung von Subjektpositionen der Beforschten.

Der vorliegende Beitrag fragt deshalb nach Potenzial und Perspektiven postkolonial inspirierter bhahha Forschung zur interkulturellen Kommunikation und versucht damit auch dem “Wunsch nach empirischen Konsequenzen” ebd.

Die theoretische Herausforderung der Sozialwissenschaften durch postkoloniale AutorInnen wird in der Folge an den Positionen von drei zentralen Figuren der sogenannten “zweiten Generation des postcolonial turn” vgl.

Die feministisch-marxistische Denkerin Gayatri Ch.

Auf diese Strategie des Silencing bezieht sie sich auch in ihrem viel zitierten Statement “the subaltern […] cannot speak” ebd. Diese “Migrantenkultur der ‘Zwischenzone’ ” konfrontiert bhanha Diskurs mit seinen eigenen Leerstellen und der Kontingenz eines Kulturbegriffs, den er zur Grundlage seiner Herrschaft gemacht hat vgl.

In the works of the post-colonial border-crossers, it is always the poet, the artist, the intellectual, who sustains this displacement and objectifies it in the kltur world.

Homi Bhabha

But who reads the poetry, and what are the other kinds of identification occurring in the lower reaches of social reality? Das Konzept sieht vor, postkolonialen Herausforderungen produktiv zu begegnen, indem eine Irritation auf der Seite der Forschenden methodisch forciert wird.

Vor dem Hintergrund eines dezentrierten Subjektbegriffs vgl. Erst in ihrer Wirkung werden die Spuren eines verortunh “Subjekts” sichtbar. Das Herstellen einer Beziehung zu den Beforschten und die Bereitschaft zur Reflexion des eigenen Forschungserlebens sind seit Langem ein Anliegen qualitativer Forschung.

In der Regel gehen diese Erfahrungen nicht als relevante Daten in die Untersuchung ein. Gerade in der Situation einer ethnographischen Feldforschung stellt sich die Selbsterfahrung der Forschenden allerdings als nahezu unabweisbarer Teil des Erkenntnisprozesses dar.

Bisher hat die empirische Forschung postkoloniale Theorie vor allem im Hinblick auf ein bestimmtes Problem rezipiert: Die Aufgabe einer postkolonial informierten Sozialforschung kann deshalb nicht darin bestehen, sich die Stimmen der Beforschten im Namen eines missverstandenen Dienstes am postkolonialen “Subjekt” erneut anzueignen.

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Sie muss es sich zur Aufgabe machen, diese Defizite methodisch wieder einzuholen. Dieser Rahmen markiert bhabh die Grenzen der Kommunikation innerhalb des Diskurses. Eine Irritation des Diskurses durch sein Anderes beruht in erster Linie darauf, dass Elemente des Diskurses wiederholt, dabei aber verorung werden. Die Bereitschaft bezieht sich somit nicht auf die Irritation selbst sondern auf eine Auseinandersetzung, eine Konfrontation mit potenziell Irritierendem.

Durch die Betonung und den bewussten Einsatz der Differenz zwischen Subjekt und Objekt der Forschung sowie die Mobilisierung von “Wissen um die soziale Logik der subjektiven Bedingtheit” ebd. Durch die Anwesenheit von Forschenden als WissenschaftlerInnen wird der Diskurs in die Forschungssituation hineingetragen, wo er mit seinem Anderen seiner Gegenstimme konfrontiert werden kann.

That is, as they ‘speak their life’ the researcher should not interrupt what is being constructed through introducing her concerns, but should listen attentively and, if she wanted to follow-up anything vrrortung encourage more talk, to use participants’ talk as a resource for doing that” TATES.

In der Folge produzieren sie Gegen-Narrative vgl. Sie nehmen dabei die Terminologie des dominanten Diskurses auf, verweigern sich aber den in ihm festgelegten Kategorisierungen bezeichnen sich selbst etwa als “not quite white” Er begreift die Interviewsituation als “einen Ort des Kampfes um Bedeutungen” ebd.

Wenn die Interviewenden nach Herkunft und sozialem Umfeld der Jugendlichen fragen, dann erwarten sie, dass sich die Befragten innerhalb eines bestimmten Rahmens und entlang bestimmter Differenzlinien selbst verorten. Fremdverortung im Alltag Relevanz hat.

Gleichzeitig verdeutlicht er das Potenzial der Beforschten, die an sie herangetragenen diskursiven Festlegungen zu unterlaufen und die Macht der Forschenden, produktive Irritation zu vereiteln. Das bedeutet, einen analytischen Sprung zu vollziehen und die Verhandlungssituation als Ganze in den Blick zu nehmen Feldforschung aus der Meta-Perspektive zu betreiben. Das vorliegende Konzept liest diese Krise vor einem neuen Hintergrund: Heute werden die Grenzen des wissenschaftlichen Textes erneut herausgefordert, wenngleich nicht mehr auf der Suche nach dem “authentischen Subjekt”.

Diese Art der Darstellung erfordert gleichwohl eine intensive Auseinandersetzung von Forschenden mit ihrem Schreiben vgl. Von der Seite der Rezipierenden muss in jedem Fall eine Offenheit an die Texte herangetragen werden, die nicht bei der Suche nach handfesten Forschungsergebnissen stehen bleibt. Freilich wird der hier vorgeschlagen Ansatz nicht mit jeder beliebigen theoretischen Perspektive kompatibel sein. Dem “Wunsch nach empirischen Konsequenzen, damit die [postcolonial] studies nicht nur als punktuelle Ironie und Parodie der Soziologie wahrgenommen werden, sondern ihre analytischen Konzepte [ COSTA beschrieben werden.

Die unreflektierte Rede von interkultureller Kommunikation leistet diese Weigerung nicht. Im vorliegenden Beitrag wird interkulturelle Kommunikation deshalb als Interaktion konzipiert, in der Positionen innerhalb eines Spektrums kultureller Differenzierungen verhandelt werden. Im Rahmen ihres umfassenden theoretischen Engagements im postkolonialen, marxistischen und feministischen Diskurs ist es ihr gelungen, alle drei Denktraditionen um die Perspektive der jeweils anderen zu bereichern.

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Why would a leftist intellectual seek to prove that any group of people — especially the historically silenced: In the name of what sort of knowledge? And what are we to make of the garrulousness of these intellectuals as they go about arguing the impossibility of other people’s speech?

Through this, speakers felt very much more part of the research process and felt empowered to ‘lead’ the development of the research” TATES. They seem to be constantly undermining or frustrating meaning, never quite susceptible to being pinned down: As he says himself, however, this sense of frustration involves the reader in his work [ Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften.

Irritation, Reflexion und soziologische Theoriebildung. Zur Relevanz qualitativer Forschung S. Kultur, soziale Praxis, Text. Die Verortung der Kultur. The location of culture. Qualitative Migrationsforschung in Europa. Qualitative Social Research7 3http: Das Elend der Welt. Bhabha, Die Verortung der Kultur S.

Postkolonialer Feminismus veroftung die Kunst der Selbstkritik. Migration und postkoloniale Kritik S. The poetics and politics of ethnography. University of California Press. Postkoloniale Studien und Soziologie: Geisteswissenschaften in der neuen Geopolitik des Wissenshttp: Die Anderen und das Anthropologische Schreiben.

Naissance de la prison. Global crises, the struggle for cultural identity and intellectual porkbarrelling: Cosmopolitans versus locals, ethnics and nationals in an era of de-hegemonisation. Multi-cultural identities and the politics of anti-racism S. Selections from political writing: Ha, Kien Nghi Zur diskursiven Einverleibung des “Anderen”. Qualitative Social Research9 2http: Liebe, Widerstand und Erkenntnis.

Ambivalenzen historischer Geschlechterbeziehungen S. Qualitative Sozialforschung — interkulturell gelesen: Die Reflexion der Selbstauslegung im Akt des Fremdverstehens. Qualitative Social Research10 1Art.

Who’s calling whom “subaltern”? In Daphne Patai, What price utopia? Essays on ideological policing, feminism, and academic affairs S.

Postcolonial, gender und science studies als Herausforderung der Soziologie. Soziale Welt2 Herausforderungen der Vertrauensforschung in interkulturellen Kooperationsbeziehungen.

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Linking the intercultural and grounded theory: Methodological issues in migration research. Spivak, Gayatri Chakravorty Can the subaltern speak?

A critique of postcolonial reason: Toward a history of the vanishing present. Tate, Shirley Anne Is it possible to find “hybridity” in black peoples narratives? The construction of ethnic identities S. Black skins, black masks: Accounting for hybridity in talk-in-interaction.